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Das Projekt

Ein europäisches Projekt zum Austausch guter Praxis

Vor dem Hintergrund der aktuellen Fluchtbewegungen in die Staaten der EU stellen sich folgende Fragen für Engagierte in lokalen Initiativen, in der Erwachsenenbildung und in der Sozialen Arbeit:

  • Wie können wir Akzeptanz für kulturelle Vielfalt fördern?
  • Wie lassen sich Vorbehalte überwinden?
  • Wie ist Verstehen möglich?
  • Haben wir die geeigneten Arbeitsformen?

Wenn sich Einstellungen zur kulturellen Vielfalt ändern sollen, scheinen drei Aspekte besonders wichtig zu sein:

  • die Erinnerung an historische Erfahrungen mit der Aufnahme von Geflüchteten
  • die Erfahrungen, die vor Ort mit einer partizipativen Arbeitsweise gemacht werden
  • die Auseinandersetzung mit den eigenen Vorbehalten

Diesen Aspekten soll in einem zweijährigen Prozess des Austauschs von Praxiserfahrungen zwischen fünf Partnerorganisationen aus Deutschland, Polen, Österreich und Rumänien nachgegangen werden.

In europäischen Begegnungen werden Konzepte und Methoden vorgestellt, erprobt und evaluiert. Gemeinsam wollen wir „Faktoren des Gelingens“ für partizipative und historisch reflektierte Arbeitsformen zur Förderung von Akzeptanz aufspüren.

 

Projektpartner

Christliche Initiative Internationales Lernen e.V. (CIL)

Die gemeinnützige NRO Christliche Initiative Internationales Lernen e.V. (CIL) engagiert sich seit 1985 für internationale Dialogprogramme zu entwicklungs- und gesellschaftspolitischen Fragen. Sie arbeitet dabei mit international zusammengesetzten und sozial/beruflich heterogenen Gruppen aus Industrie-, Entwicklungs- und Transformationsländern zusammen. Die CIL kooperiert seit ihrer Gründung mit zivilgesellschaftlichen und kirchlichen NRO in verschiedene Länder des globalen Südens, zurzeit in den Philippinen, Costa Rica, Guatemala und Kamerun. Seit 2002 kooperiert die CIL zudem mit Organisationen aus Polen, Litauen, Rumänien, Österreich sowie der Türkei.

Evangelische Akademie Wien

 Die Evangelische Akademie Wien ist ein gemeinnütziger, kirchlich anerkannter Verein. Als Institution der Allgemeinen Erwachsenenbildung realisiert die Evangelische Akademie Wien Projekte zu gesellschaftspolitisch brisanten Themen und theologischen Fragestellungen. Sie eröffnet Denkräume zum Bewusst-Sein in der Gesellschaft. Diese Arbeit ist ein Beitrag zur europäischen Entwicklung. Die Schwerpunkte unserer Bildungsarbeit liegen in den Bereichen interkultureller und interreligiöser Dialog, sowie Wirtschaft und Gesellschaft im Wandel.

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Stowarzyszenie 9dwunastych

Anliegen des Vereins ist die Durchführung und Unterstützung von kulturellen, sozialen und Bildungsaktivitäten unter Beachtung der Grundsätze von nachhaltigen Entwicklung und Chancengleichheit als Vorbeugung von Diskriminierung.

Der Verein ist vor allem im Bereich der Ausbildung von Multiplikatoren für die Anti-Diskriminierungsarbeit und Anti-Gewaltarbeit mit Jugendlichen tätig sowie in Projekten zur Förderung von benachteiligen Gruppen wie: junge Menschen mit Lern- und Verhaltensstörungen, ältere Menschen, Frauen. Der Verein führt seine Aktivitäten in Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen und Organisationen durch, die die Entwicklung der Zivilgesellschaft auf regionaler Ebene fördern.

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Mazowieckie Samorzadowe Centrum Doskonalenia Nauczycieli w Warszawie (MSCDN)

Die Aufgabe des MSCDN ist die umfassende Unterstützung von Lehrerinnen und Lehrer sowie von Fachberater/innen imd Führungskräfte aus Schulen in der Woiwodschaft Mazowien.

Das Zentrum bietet professionell gestaltete Ausbildungen/Schulungen an, die auf einer Bedarfsanalyse der Region und der Schulen basieren. Es stellt neue pädagogische Konzepte, innovative Software und methodische Lösungen bereit.

Mit einem Netzwerk von Abteilungen in sieben Städten in der Woiwodschaft Mazowien ist es für MSCDN möglich, die Zielgruppen in jedem Bezirk zu unterstützen und dadurch auch ein Netzwerk für Erfahrungsaustausch auf zu bauen.

Generaldirektion Soziales und Kinderschutz im Landkreis Bihor

Die Aufgaben der Generaldirektion für Soziales und Kinderschutz im Kreis Bihor sind Monitoring und die Evaluation von Richtlinien und Maßnahmen zum Schutz von Kindern sowie soziale Assistenz für Familien, Alleinstehende, ältere Menschen, Behinderte und Personen in besonderes riskanten Situationen. Der Generaldirektion untergeordnet sind Dienste und Einrichtungen für die Beratung und Unterstützung von Erwachsenen mit einer Behinderung und für die Arbeit mit den betroffenen Angehörigen sowie stationäre und ambulante Einrichtungen für vernachlässigte Kinder. Die Generaldirektion sucht die kontinuierliche Verbesserung der Dienste durch die Qualifizierung und Weiterbildung der Beschäftigten. Sie bemüht sich um nationale und internationale Zusammenarbeit in Projekten, um Erfahrungen auszutauschen und Impulse für die Weiterentwicklung der sozialen Dienste zu gewinnen.